Jede Liebesgeschichte ist besonders. Die von Lubov und Stefano macht da keine Ausnahme.
2017 gefiel Stefano Lubovs Profil. Er schrieb mehrere Briefe und weckte ihr Interesse. Nach zwei Monaten brach er den Kontakt jedoch plötzlich ab. Niemand wusste warum. Lubov war traurig, denn sie mochte ihn sehr und glaubte, dass sie gut zusammenpassten.
Fast ein Jahr später, im Frühjahr 2018, meldete Stefano sich wieder und fragte, ob sie den Austausch fortsetzen wolle. Nach kurzem Überlegen stimmte sie zu. Zwei Monate später besuchte er Mykolajiw. Beim ersten Treffen half eine Dolmetscherin: Lubov sprach kein Italienisch, Stefano kein Russisch, und beide konnten kein Englisch. Dennoch verstanden sie sich schnell. Er blieb eine Woche, und sie stellte ihn ihrer Familie vor. Nachdem ihr Sohn die erste Schulklasse abgeschlossen hatte, wurde sie eingeladen, mit ihm nach Italien zu ziehen.
Stefano bereitete die nötigen Unterlagen vor. Im Januar 2019 heirateten sie in Italien, ausgerechnet an Lubovs Geburtstag. Seine Familie nahm sie und ihren Sohn herzlich auf.
Ihre Geschichte zeigt, dass unterschiedliche Sprachen der Liebe nicht zwangsläufig im Weg stehen.
